OMAHA II

Individualisiertes Case-Management in der geriatrischen Primärversorgung zum Erhalt von Autonomie bei zu Hause lebenden vulnerablen älteren Menschen.

Das Projekt OMAHA II zielt darauf ab, die Ressourcen älterer, vulnerabler Menschen in Privathaushalten durch eine Verbesserung der Primärversorgung zu stärken. Die Fähigkeit zur selbständigen und selbstbestimmten Lebensführung soll erhalten und gleichzeitig Krankenhaus- und Pflegeheimeinweisungen vermieden werden.

Zusammen mit Praxispartnern aus der geriatrischen Primärversorgung wird dazu ein individualisiertes Case Management durchgeführt und evaluiert. Es bezieht sich auf Kernelemente des Chronic Care Modells und umfasst dementsprechend eine systematische Erfassung der individuellen Bedürfnisse und Bedarfe, ausführliche Beratung, individuelle Zielvereinbarungen, eine kontinuierliche Begleitung und konkrete Unterstützung. Die Studienpopulation wird aus insgesamt 200 vulnerablen älteren Menschen ab 65 Jahren bestehen. Die Effektivität des individualisierten geriatrischen Case Managements wird im Rahmen eines Vergleichs mit der regulären Primärversorgung in Bezug auf Veränderungen in Behinderungen bei den instrumentellen Aktivitäten des täglichen Lebens (IADL) als primärem Endpunkt evaluiert. Sekundäre Endpunkte sind Krankenhaus- und Pflegeheimeinweisungen, basale Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL), präferenzbasierte Lebensqualität, wahrgenommene Autonomie und körperliche Funktionsfähigkeit.

  • Robert-Koch-Institut | Dr. Christa Scheidt-Nave
  • Charité-Universitätsmedizin Berlin | Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie Dr. Martin Holzhausen


Zu den Fragestellungen, Zielen und der Umsetzung finden Sie hier ausführliche Informationen.

Aktuelle Publikation

Holzhausen, M. & Martus, P. (2012). Validation of a new patient-generated questionnaire for quality of life in an urban sample of elder residents. Quality of Life Research.