MIGRANT-DEM │ Demenz und Multimorbidität bei Migranten mit nicht-deutscher Muttersprache im urbanen Raum

MIGRANT-DEM ist ein Projekt, das von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin durchgeführt wird.

Das Projekt MIGRANT-DEM beschäftigt sich einerseits mit dem Zusammenhang demenzieller Erkrankungen und Multimorbidität sowie mit den Auswirkungen auf die Lebensqualität Betroffener und Angehöriger. Andererseits werden die Barrieren analysiert, die den Zugang und die Inanspruchnahme medizinischer und sozialer Services bei älteren Migrantinnen und Migranten türkischer bzw. russischer Herkunft mit kognitiven Beeinträchtigungen erschweren. Über deren Charakterisierung hinaus strebt MIGRANT-DEM die Entwicklung sprachunabhängiger diagnostischer Instrumente zur Diagnose dementieller Erkrankungen an, so dass Screening und Diagnostik auch die kognitive Leistungsfähigkeit von Menschen anderer Herkunft und Kultur adäquat erfassen können.

Institution und Projektleitung, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Charité - Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Universität Ulm, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie II

Leitung:

  • Prof. Dr. Matthias Riepe
  • Ulrike Beinhoff