DYADEM

Förderung der Autonomie durch ein kombiniertes Trainings- und Unterstützungsprogramm für Patient-Angehörigen-Dyaden bei leichter bis mittelschwerer Demenz. Eine randomisierte, kontrollierte Interventionsstudie.

Im Anfangsstadium demenzieller Erkrankungen werden Betroffenen und ihren Partnern bzw. nahen Angehörigen oft nur wenig Unterstützungsmöglichkeiten geboten. Die Symptome der Demenz und daraus resultierende seelische Belastungen und Alltagsprobleme können eine gravierende Einschränkung der Lebensqualität auf beiden Seiten nach sich ziehen: sie können die Paar- bzw. Familienbeziehung beeinträchtigen, zu Überforderung aller Beteiligten führen und vorzeitig in einen Umzug des Patienten ins Pflegeheim münden.

Ziel der DYADEM-Studie ist es, eigene und gemeinsame Kräfte und Fähigkeiten zur Bewältigung der mit einer Demenzerkrankung verbundenen Alltagsprobleme zu stärken.

  • Charité-Universitätsmedizin Berlin | Institut für Medizinische Soziologie, Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey
  • Charité-Universitätsmedizin Berlin | Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im St. Hedwig Krankenhaus, PD Dr. Dr. Michael Rapp

Zu den Fragestellungen, Zielen und der Umsetzung finden Sie hier ausführliche Informationen.